|
Nun lob, mein Seel, den Herren
Orgelnachspiel
Nun lob, mein Seel, den Herren,
was in mir ist, den Namen sein.
Sein Wohltat tut er mehren,
vergiß es nicht, o Herze mein.
Hat dir dein Sünd vergeben
und heilt dein Schwachheit groß,
errett' dein armes Leben,
nimmt dich in seinen Schoß...
EG 289,1
Das Orgelnachspiel bündelt musikalisch, was Worte übersteigt:
Gefühle, Überschwang, Getröstetsein, auch Wehmut, Trauer,
Schmerz. Wir lassen uns in dem, was uns nun bewegt, durch die Töne
mitnehmen, lassen sie unsere Herzen vor Gott tragen. Das ist am Ende des
Gottesdienstes unser Lob: daß wir unsere Herzen mit allem, was sie
bewegt, vertrauensvoll Gott öffnen.
|